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Professional Profile of the Surgical Trainer: Train-the-Trainer-Curricula (SurgTTT)

Im Rahmen des europäischen Erasmus-Projektes „Professional Profile of the Surgical Trainer: Train-the-Trainer-Curricula (SurgTTT)“ sollen in Kooperation des ISTT (Innovative Surgical Training Technologies) mit dem CCMIJU (Zentrum für minimalinvasive Chirurgie „Jesús Usón“, Cáceres/Spanien), der Semmelweis Universität (Department für chirurgische Forschung und Techniken, Budapest/Ungarn) und der Medis Foundation (nationale Ärztegesellschaft, Campina/Rumänien) ein europäisches Anforderungsprofil und ein Curriculum für die pädagogisch-didaktische Weiterbildung von Chirurgen zu chirurgischen Trainern entwickelt und getestet werden. Dieses soll durch eine mehrsprachige e-Learning-Plattform ergänzt werden.

Hintergrund

Während das Studium der Humanmedizin in Europa stark strukturiert und reguliert ist, existieren für die Facharzt-Weiterbildung in den meisten Staaten keine einheitlichen Curricula und Lehrmethodiken – Umstände, die in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik geraten sind. Bei den Lehrenden in der klinischen Praxis handelt es sich zudem in der Regel um erfahrene Chirurgen, die ausschließlich entsprechend ihrer chirurgischen Expertise ausgewählt wurden. Im vorangegangenen Forschungsprojekt iTOM zeigte sich, dass eine Verbesserung der Facharzt-Weiterbildung durch die Verbesserung der pädagogisch-didaktischen Kompetenzen der Weiterbildenden, der lehrenden Chirurgen, erreicht werden kann und sollte.

Sind Sie in der chirurgischen Weiterbildung tätig? Füllen Sie bitte die Umfrage aus, um uns dabei zu helfen, ein Curriculum für die Trainerausbildung zu entwickeln!

 

Vorgehen

Auf Grundlage einer transnationalen Befragung werden zunächst die nationalen Rahmenbedingungen der chirurgischen Weiterbildung und die aktuellen Anforderungen an die chirurgische Lehre erhoben. Darauf aufbauend wird das Kompetenzprofil für einen chirurgischen Trainer formuliert sowie ein entsprechendes Fortbildungscurriculum entwickelt, das dann in Deutschland, Spanien, Ungarn und Rumänien getestet wird. Parallel hierzu entsteht eine mehrsprachige e-Learning-Plattform, die den europäischen Austausch zwischen lehrenden Chirurgen ermöglichen soll.